Bedrohliches

21.11.2022

Bedrohliches...
Im Moment sind viel zu viele Menschen von der Staatsmacht eingeschüchtert. Sie fühlen sich anscheinend bedroht.
Was aber versteht man eigentlich unter Bedrohung?
Wenn jemand jemandem finanziellen Schaden oder körperliches Leid zufügen will. Und dieses androht. Wenn jemand andere Personen mit einer solchen Androhung von "in Aussicht gestellten Nachteilen" bzw. Gewalt zu einer Handlung oder einem Unterlassen einer solchen zwingt, spricht man von Nötigung...
Dass Menschen, die friedlich zusammenleben wollen, eine gewisse verbindliche Ordnung (=Recht) benötigen, ist klar. An einer Straßenkreuzung können ja auch nicht alle von allen Seiten gleichzeitig fahren. Das funktioniert nicht... Aber das ist etwas anderes.
Derzeit steht dieses permanente wenn-dann im Raum... Wenn du nicht gehorsam bist, dann... Du wirst schon sehen.
Bestenfalls bekommt man einen gelben Brief... Wofür auch immer. Was ist für manche Menschen so bedrohlich an diesem Stück Papier? Andere gehen locker bis gleichgültig damit um. Wieder andere einfach sachlich...
Die entscheidende Frage für mich ist: Inwieweit darf die Staatsmacht dem rechtschaffenen Bürger überhaupt drohen? Noch dazu mit Szenarien, die das Problem in keinster Weise lösen. Wie überall, geht es ja auch hier um Geld. Derzeit meist um unsinnige Strafzahlungen für keine Masle oder die falsche, eine Umarmung, ein Z, ein was auch immer... Eine Strafe für (zivilen) Ungehorsam...
Was veranlasst die Leute in den Ämtern, bei Polizei und Justiz so mit ihren Mitmenschen umzugehen?? Freude an der eigenen Macht? Blinder Gehorsam? Gedankenlosigkeit? Und wo ist die rote Linie?
Sie tun ja nur das, was befohlen ist. Der Extremfall: Ein US-Soldat sagte kürzlich klipp und klar zu mir: "Militär, das ist Gehorsam; und die Hand der Politik"... Haben da Eigeninitiative und selbstständiges Denken überhaupt die geringste Chance???...
Deswegen funktioniert ja das von uns erwünschte Umdenken der "Beamtenseite" so schlecht. Zu dieser "Beamtenseite" gehören Polizei und Justiz, Lehrer, die Sachbearbeiter in den Behörden, aber auch Journalisten, Ärzte und alle, die eben mitgemacht haben...
Und wenn diese Leute dann auch noch merken, was sie mit ihren ausgeführten Anweisungen angerichtet haben, dann sind sie erst mal mit sich selbst beschäftigt. Mit ihrer eigenen Schönrednerrei, Verdrängung, Rechtfertigung usw.. Von diesen Menschen in dieser Situation die große Einsicht zu erwarten samt Sprung in der Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung in der Sache, scheint mir eher auf das falsche Pferd gesetzt. Denn von diesen Mittätern werden viele erst mal selbst Hilfe brauchen... Und die skrupellos narzisstischen sind ohnehin nicht erreichbar.
Ist es nicht auch hier sinnvoll, eher auf sich selbst zu setzen? Wir lassen uns nicht nehr bedrohen. Nicht vom Fernseher, nicht von unzurechnunfsfähig anmutenden Gestalten in Berlin und in den Bundesländern und schon gar nicht von einem Stück Papier im gelben Umschlag!
Leicht gesagt. Aber einen Versuch ist es wert!

Gabriele Löppert- Durchblick-Blog
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