Kinder...
09.09.2022
So viele Kinder und Jugendliche haben in den letzten 2,5 Jahren gelitten. 2,5 Jahre bei einem 10jährigen ist dabei ein anderes Zeitfenster als 2,5 Jahre bei einem 50jährigen... Und jetzt wurde im Bundestag bereits wieder eine völlig sinnfreie Maßnahmen-Kannbestimmung beschlossen. Man kann nur hoffen, dass die Menschen da nicht mehr mitmachen...
Was mich immer wieder irritiert, sind Aussagen von Eltern und auch Großeltern wie "die Kinder kommen doch gut mit den Masken zurecht", "den Kindern macht das alles nichts aus" oder gar "den Kindern geht's heute doch so gut wie nie zuvor. Die haben doch alles"...
Okay vielleicht habe ich da ja was verpasst. Aber was wollen uns dann die überfüllten Kinder-und Jugendpsychiatrien sagen?? Oder traurige Kinderaugen?... Klar haben die Kinder heute "alles" bzw. "mehr" als die Kinder, die in den 1950er oder 1960er Jahren heranwuchsen... Die Frage ist allerdings, was sich hinter diesem "alles" und "mehr" verbirgt...
Mehr Spielzeug? Mehr angesagte Plastikfiguren? Mehr Unterhaltungselektronik? Mehr Urlaubsreisen und Komfort? Mehr frühkindliche Talentförderung in Sport und Musik... Okay, das mag sein, da hat sich viel verändert. Und ob das alles nötig ist, darüber kann man streiten...
Wie sieht das aus mit freier unverplanter Zeit? Zeit für Freunde und den Bolzplatz? Für kreatives Ausprobieren, Spielen, Basteln? Ohne Anleitung, was schon wieder zu entstehen hat oder zu leisten ist...
Damals wurden nach der Schule die Hausaufgaben gemacht und dann ging es eigenständig hinaus. Wohin auch immer. Man kletterte auf Bäume oder am Isarhang... Wenn man ein Zehnerl übrig hatte, ging's zum Kaugummiautomat mit den unverpackten bunten Kugeln... Und alles ohne Handy. Es galten Absprachen und man war eben pünktlich... Man kam zurück, wenn die Straßenlaternen angingen oder wenn Zeit war fürs Abendbrot...
In der Schule schoben wir uns unter der Bank Zettel zu. Und wenn sie nicht für uns bestimmt waren, dann schob man sie weiter, bis sie den Adressaten erreicht hatten... Beim Sport wurden die Schwächeren ein bisschen unterstützt, bei den Proben ließ man abschreiben... Die Mädchen waren die Mädchen, die Jungs waren die Jungs. Ohne kompliziertes Gegendere und übergriffiges Geschlechtergedönse....
War das alles so viel weniger wert?
Kinder sind unsere Zukunft. Daran sollten wir immer denken... Egal, was wir mit ihnen anstellen und was wir von ihnen verlangen...
Was mich immer wieder irritiert, sind Aussagen von Eltern und auch Großeltern wie "die Kinder kommen doch gut mit den Masken zurecht", "den Kindern macht das alles nichts aus" oder gar "den Kindern geht's heute doch so gut wie nie zuvor. Die haben doch alles"...
Okay vielleicht habe ich da ja was verpasst. Aber was wollen uns dann die überfüllten Kinder-und Jugendpsychiatrien sagen?? Oder traurige Kinderaugen?... Klar haben die Kinder heute "alles" bzw. "mehr" als die Kinder, die in den 1950er oder 1960er Jahren heranwuchsen... Die Frage ist allerdings, was sich hinter diesem "alles" und "mehr" verbirgt...
Mehr Spielzeug? Mehr angesagte Plastikfiguren? Mehr Unterhaltungselektronik? Mehr Urlaubsreisen und Komfort? Mehr frühkindliche Talentförderung in Sport und Musik... Okay, das mag sein, da hat sich viel verändert. Und ob das alles nötig ist, darüber kann man streiten...
Wie sieht das aus mit freier unverplanter Zeit? Zeit für Freunde und den Bolzplatz? Für kreatives Ausprobieren, Spielen, Basteln? Ohne Anleitung, was schon wieder zu entstehen hat oder zu leisten ist...
Damals wurden nach der Schule die Hausaufgaben gemacht und dann ging es eigenständig hinaus. Wohin auch immer. Man kletterte auf Bäume oder am Isarhang... Wenn man ein Zehnerl übrig hatte, ging's zum Kaugummiautomat mit den unverpackten bunten Kugeln... Und alles ohne Handy. Es galten Absprachen und man war eben pünktlich... Man kam zurück, wenn die Straßenlaternen angingen oder wenn Zeit war fürs Abendbrot...
In der Schule schoben wir uns unter der Bank Zettel zu. Und wenn sie nicht für uns bestimmt waren, dann schob man sie weiter, bis sie den Adressaten erreicht hatten... Beim Sport wurden die Schwächeren ein bisschen unterstützt, bei den Proben ließ man abschreiben... Die Mädchen waren die Mädchen, die Jungs waren die Jungs. Ohne kompliziertes Gegendere und übergriffiges Geschlechtergedönse....
War das alles so viel weniger wert?
Kinder sind unsere Zukunft. Daran sollten wir immer denken... Egal, was wir mit ihnen anstellen und was wir von ihnen verlangen...